Systemische Therapie

Die systemische Therapie hat mittlerweile eine lange Tradition und beruht auf den Ideen vieler wissenschaftlicher Strömungen, die in diesem Ansatz erfolgreich kombiniert wurden, wodurch sich das systemische Menschenbild entwickelt hat.

Diese Therapieform basiert auf dem Ansatz, dass es eine vom Subjekt unabhängige objektive Beziehung zu einem anderen Menschen nicht gibt, sondern nur subjektive Interpretationen. Dies hat die moderne Quantenphysik mittlerweile wissenschaftlich bestätigt. Menschen charakterisieren ihre Beziehungen zu anderen Menschen aus einer subjektiven Wahrnehmung heraus, denn die unzähligen Facetten zwischenmenschlichen Verhaltens sind häufig nicht eindeutig einzuordnen und werden deshalb vom Gegenüber unbewusst interpretiert. Eine solche Interpretation ist ausschließlich subjektiv und damit unter Umständen auch sehr konfliktbehaftet.

Das Leitmotiv der Systemischen Therapie ist, dass die Ursache von Problemen weniger in der Person allein liegt, sondern im kontextualen Zusammenhang in dem das Problem auftritt. Insofern betrachtet diese Methode zwischenmenschliche Konflikte, individuelle Probleme oder normabweichende psychische Verhaltensmuster nicht als „krank“, sondern als grundsätzlich nachvollziehbare reaktionäre Handlungsweise auf schwierige systemische Beziehungen, die etwa innerhalb von Familien oder Partnerschaften wirken und von den Systemmitgliedern nicht bewusst wahrgenommen werden.

Bei all meinen Behandlungsmethoden berücksichtige ich den Gedankengang der Systemischen Therapie, um mit Ihnen gemeinsam den optimalen Weg für dauerhafte Heilung zu finden.

„Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“ (Aristoteles)