Ablauf

Alle Aufstellungen erfolgen im geschützten Rahmen einer Gruppe. Zu Beginn einer Aufstellung bespricht der/die aufstellende Teilnehmer/in ihr Thema/Anliegen mit mir. Im Regelfall wird in der ersten Aufstellung zunächst die Familie beleuchtet, um die unterbewussten Mechanismen dieses Systems aus der Außenperspektive zu betrachten. Als Hilfe entwerfe ich im Vorfeld zusammen mit der/dem Ratsuchenden ein Familiengenogramm, damit der/die Teilnehmer/in einen Überblick über sein/ihr Familiensystem visuell greifbar hat.

Im Anschluss wählt der aufstellende Teilnehmer nach seiner eigenen Wahrnehmung Personen aus der Gruppe aus, die als Stellvertreter für seine echten Familienmitglieder fungieren sollen. Im weiteren Verlauf ordnet der/die aufstellende Person die Stellvertreter im Raum so an, wie es ihm/ihr sinnvoll erscheint, sagt jedem Stellvertreter, welches Familienmitglied er repräsentiert und führt jeden Stellvertreter durch sanftes Handauflegen auf die Schulter in seine Position ein.

Dadurch kommt es zu Informationsübertragungen des Unterbewusstseins von der aufstellenden Person zu den Stellvertretern. Diese Info können die Stellvertreter artikulieren, wodurch ein Bild der Familie und speziell des Ratsuchenden dargestellt wird, wie es im Unterbewusstsein existiert. Die aufstellende Person kann sich so ein neues, eigenes Bild von ihrem Innenleben, ihrem Unterbewusstsein und den systemischen Familienbeziehungen machen.